Der Burgermeister

Verschiedene Quelle deuten darauf hin, dass der „Burgermeister“ oder auch „Burgermeisterli“ seinen Ursprung auf dem Mayenfels  in Pratteln hat.

Der Name „Burgermeister“ geht auf Peter Burckhardt zurück, der Ende des 18. Jahrhunderts Bürgermeister der Stadt Basel und Schweizer Landammann war. Auf seinem Landgut „Mayenfels“ sei der Brand im Jahr 1783 zum ersten Mal destilliert worden.

In der „Prattler Heimatkunde 2003“ ist im Bericht über das „Schloss“ Mayenfels  auf Seite 161 zum Zeitraum zwischen 1774 und 1817 von Emmy Honegger zu lesen:

Neu erstellt werden u.a. eine erweiterte Trotte mit Brennerei, aus der die Baselbieter Spezialität „Burgermeisterli“ hervorgeht

Im Buch „Das süsse Basel: Ein Breviarium der „süssen Kunst“ im alten Basel“, erschienen 1973 im Springer Verlag Basel, schreibt Eugen A. Meier, langjähriger Assistent im Staatsarchiv Basel-Stadt:

Ein weiteres deliziöses Getränk aus dem alten Basel ist im2 Burgermeisterli“ überliefert. Anna Burckhardt-Forcart (l742- 1808), die Frau von Bürgermeister Peter Burckhardt ließ auf Mayenfels ob Pratteln dem reizvollen Landsitz der Familie durch den Gutsgärtner eine Art ÄnisIikör brauen. Der Wohlgeschmack und die erfrischende Wirkung des zu Leckerli servierten Getränks fand im Nu überall Anklang.

Weitere Verweise auf den Burgermeister:

Der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz berichtet:

http://www.patrimoineculinaire.ch/Produkte?text=burgermeisterli&canton=&categorie=#236

Basel Insider, das Basler Online-Nachschlagewerk schreibt:

http://www.baselinsider.ch/enzyklopaedie/culinaria-spezialitaeten/burgermeisterli-dem-baselbieter-sein-absinth.html